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Wissenswertes zu Bärwurz (Meum athamanticum)

Hier stellen wir Ihnen den berühmten Bärwurz etwas näher vor:

 

BärwurzPflanzen-Namen: Bärendill, Bärenfenchel, Dillblattwurz, Herzwurz, Mutterwurz, Wilder Fenchel.

Blütezeit: Mai - August

Sammelzeit: Im Herbst. Gesammelt werden Wurzeln und Samen.
Wir finden die Pflanze nur auf Alpenwiesen und im Thüringer Wald.
Allgemeines: Die bis zu 40 cm hoch werdende Pflanze besitzt mehrteilige Wurzeln,
die außen braun und innen weiß gefärbt sind. Der balsamisch duftende Stengel ist verästelt.
Begehrt ist der etwa 9 mm lange nußbraune Samen der Blüte.
Droge: Raclix Mei, Bärwurz.

Inhaltsstoffe: Ätherisches 01, Sitosterin, Stärke, Zucker, fettes Öl.
Volksmedizin und Geschichtliches: Eine heute schon fast vergessene Heilpflanze.

Dabei gilt die Bärwurz als appetitanregend und verdauungsfördernd,
früher wurden sie auch als Herzmittel angesehen, das gegen Herzschwäche wirksam ist.
Sogar schon bei Matthiolus (1563) findet die Bärwurz als herzstärkendes Mittel Erwähnung.
Heute ist die Bärwurz vorallem als Ingedienz von Magenschnäpsen bekannt.